Neustadt, 22. März 2012 – Jeder neu zugelassene Diesel-PKW ist heute aus Emissionsschutzgründen werkseitig mit einem Dieselrußpartikelfilter ausgestattet. Bauartbedingt verstopft der Filter nach einer gewissen Laufzeit. Das Abgassystem startet automatisch die Regeneration, einen Vorgang, bei dem die im Filter gesammelten Rußpartikelfilter bei hohen Temperaturen verbrannt werden. Übrig bleibt Asche, die sich systembedingt im Filter anlagert.

 

Die Werkstattdiagnose „Dieselpartikelfilter voll“ ist für die meisten Autofahrer ein böses Erwachen. Denn die PKW-Hersteller verkaufen Partikelfilter als wartungsfrei und selbstregenerierend. Werkstätten stehen aufgrund der begrenzten Lebensdauer moderner Dieselpartikelfilter immer häufiger vor einem Dilemma: Einerseits wollen und müssen sie ihren Kunden schnellstmöglich einen neuen Filter einbauen, um lange Standzeiten zu vermeiden. Andererseits kosten Originalfilter vom PKW- Hersteller nicht selten einen vierstelligen Betrag.

„Eine günstige Alternative zu neuen Originalfiltern sind gereinigte Original-Austauschfilter“, sagt Alexander Laufs, Geschäftsführer von DPF-Clean, dem führenden Anbieter von gereinigten Original Austausch-Dieselpartikelfiltern in Deutschland. „Wir reinigen Dieselpartikelfilter nach einem patentgeschützten, vom TÜV Rheinland zertifizierten Verfahren. Damit hat der Kunde ein Höchstmaß an Sicherheit, dass  das Durchströmungsverhalten des  gebrauchten Filters vergleichbar mit der Qualität eines  Neufiltern ist.“

Seitens der Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation am Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth setzt sich Dipl.-Wirt. Ing. (FH) Stefan Schweinstig mit diesem Thema intensiv auseinander. Er betreut  ein Projekt zur Entwicklung einer Hochtemperaturreinigung von Dieselpartikelfiltern für die Refabrikation sowie ein weiteres Projekt zur Entwicklung eines umweltfreundlichen und effizienten Verfahrens zur Reinigung von Dieselpartikelfiltern. Schweinstig erklärt: „Man kann beobachten, dass nasschemische Verfahren allerorten eher kritisch gesehen werden – insofern kann jedes Bemühen, andere Reinigungsparameter als die Chemie stärker zur Wirkung zu bringen, nur begrüßt werden.“

 

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